04 | 09 | 2010
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Erlebnisbericht Rodgau Triathlon 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Bassauer   
Samstag, 28. August 2010 um 08:14 Uhr

Rodgau Triathlon olympische Distanz :

Nachdem ich dieses Jahr zu lange mit einer Knochenhautreizung am hinteren rechten Oberschenkel zu tun hatte, mit extremer Reduzierung des lauf- und radtrainings, entschied ich mich in Wiesbaden nur zu schwimmen. Umso mehr wollte ich das Wochenende danach beim rodgau Triathlon auf 1400m, 42 & 10km schmerzfrei Spaß haben.

Am Tag zuvor fuhren meine Frau und ich sehr langsam durch Bergen Enkheim um ihre lenkereinstellung evtl. Zu korrigieren. Wir hielten Schliesslich rechts an, ich war schon lange ausgeklickt. In dem Moment hörte ich hinter mir ein lautes "scheisse!".... Da war doch ein übergewichtiger älterer Herr die ganze Zeit hinter mir verträumt hergeradelt... Bei dem schönen Wetter. Er und sein hollandrad fuhren also auf und vielen beide auf mein stets treues carbonrad. Ich stand sicher, nur war an meinem Rad alles krumm und ich war natürlich besorgt um den Rahmen. Und das an einem Samstag um 15 Uhr. Da musste also das Rennrad von meiner Frau für den nächsten tag ran. 

Sie ist 4 cm grösser als ich und die Beine noch viel länger. Also tiefste sattelstellung und das war immer noch nicht toll, würde aber für 42 km gehen müssen. 

Ich schwamm dann knapp unter 24 Minuten und freute mich auf die 3 sehr windigen radrunden. Mit einem 31,5 Schnitt hatte ich bei dem Wind und ohne Aero Position nicht gerechnet. Dann ging's auf die Laufstrecke. Bis zum Wendepunkt konnte ich eine 5:30er pace laufen und nichts tat weh- nur: die Oberschenkel quittierten mir bei 35 grad auf einmal das fremde Rad. Ich bin in Frankfurt nie gegangen, hier musste ich auf einmal.... Und lief 1:01. Aber weh getan hat nix mehr, und das war an diesem Tag das größte für mich und liess mich den ganzen Tag grinsen. 

 
Ironman 70.3 Germany Wiesbaden 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Meier   
Samstag, 28. August 2010 um 06:30 Uhr
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 28. August 2010 um 06:31 Uhr
 
Erlebnisbericht Breisgau Triathlon 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Oliver Lang   
Donnerstag, 26. August 2010 um 11:39 Uhr

Am 22.08.2010 feierte der Breisgau Triathlon sein 20. Jubiläum. Auf der anspruchsvollen Strecke der Mitteldistanz (2/80/21) sind allein die Schwimmkilometer flach. So sind u.a. auf den 3 Runden des Radkurses 930 HM zu überwinden und auch die Laufstrecke hat diesbezüglich einiges zu bieten (es geht durch die Weinberge rund um Malterdingen).

Das Schwimmen lief für meine Verhältnisse ganz ok (40:27 Minuten). Das Radeln machte unheimlich viel Spass. Auf der sehr abwechslungsreichen und recht anspruchsvollen Radstrecke sind Kletter- aber auch "Drücker"fähigkeiten gefragt. Die beiden längeren Anstiege schienen von Runde zu Runde für mich länger zu werden. Hinzu kam noch, dass sich der Sommer an diesem Wochenende mal entschlossen hatte, sich von seiner besten Seite zu zeigen - so hatten wir Temperaturen von über 30 Grad. Ich wechselte nach 2:36:37 Stunden auf die Laufstrecke. Meine Beine fühlten sich recht gut an und ich konnte mit einem guten Tempo loslaufen. Der erste Teil der Laufrunde ist noch relativ flach, dann kommt aber ein nicht enden wollender Anstieg hoch in die Weinberge. Hier hat sich das reduzierte Lauftraining seit dem Ironman Switzerland doch sehr bemerkbar gemacht. Nach 1:50:48 konnte ich schliesslich die 2 Laufrunden beenden und ins Ziel einlaufen. Inklusive der Wechsel stand im Ziel eine Endzeit von 5:12:51 Stunden. Dies bedeutet im Gesamtergebnis den 122. Platz, sowie den 26. in meiner AK.

 

 
Ergebnisse vom Wochenende 21./22.08.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Freiesleben   
Donnerstag, 26. August 2010 um 11:32 Uhr
 
Vorschau auf das Wochenende 21./22.08.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Freiesleben   
Sonntag, 22. August 2010 um 10:32 Uhr

An diesem Wochenende 21.08./22.08.2010 stehen mit den Ortschaften Borken, Viernheim, Berlin, Zülpich, Rodgau und Breisgau insgesamt sechs Triathlonveranstaltungen, mit dem Nürburgring ein Radrennen und im Engadin ein Sommerlauf an, an dem insgesamt neun Athleten vom

ihre sportliche Ausdauerfähigkeit beweisen wollen.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 22. August 2010 um 10:49 Uhr
 
Erlebnisbericht Wiesbaden 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Elfie Baltes   
Donnerstag, 19. August 2010 um 07:53 Uhr

Sonntag Morgen werde ich um 4.00 h wach und dachte die Welt geht unter, genieße mein warmes Bett noch eine Stunde in der Hoffnung: bis zum Schwimmstart hat sich das Wetter ausgetobt, der liebe Gott ist ja ein Sportler und so was tut er uns nicht an. Als ich um 6 aus dem Haus bin, sah es auch so aus. Im Bus kurz vor Schierstein (Schwimmstart) hab ich meine Hose ausgezogen und bin in Radhosen und Regenjacke Richtung Hafen, einige schoben ihre Räder wieder aus der Wechselzone. Weicheier!!!!!

 

2006 bin ich bei meiner ersten Mitteldistanz in Köln bei fast gleichen Bedingungen auch ins Ziel gekommen, 2010 hab ich mehr Routine auf dem Rad, ich werde es schon schaffen, bin ja nicht aus Zucker! Das schönste an dem Tag war das schwimmen, kurz vorm Ausstieg hat es wieder so heftig geregnet, dass ich gar nicht aus dem Wasser wollte. Hatte den Badeanzug an und wollte/musste trockene Klamotten anziehen – wow Mann, gar nicht so einfach, dachte ich reis mir die Hose kaputt, vom Oberteil ganz zu schweigen und die neuen Armlinge (meine alten sind dick gefüttert und erschienen mir zu warm) wollten auch nicht über die Arme rutschen (siehe Wechselzeit).

Den ersten Berg bin ich ganz gut hochgekommen (die Strecke bin ich dieses Jahr gar nicht abgefahren, da erstens keine Bergziege und zweitens war sie sehr lange gesperrt w/ Baustelle). Der Regen wechselte ständig, mal mehr mal weniger. Manche Typen fahren wie die Säue, einige waren auch noch mit Scheiben unterwegs. Überall gab es auch Steinschlag, in der ersten langen Abfahrt kam ich in einer Kurve gleich nach einem Unfall und hab erst mal die Straße freigeräumt (Hinterrad, Radweste, Radschuh, Trinkflasche) und mich anplöcken lassen von einem Radfahrer, ich soll von der Straße runter. Einer lag am Boden, zwei andere blieben bei ihm, der Arzt  war verständigt bin dann vorsichtig weitergefahren. Wurde mehrfach überholt und hab öfters die Arme gespürt, einige sind schlitternd in die Kurven, musste nicht nur auf mich aufpassen sondern genau beobachten, was vor mir los war. So viele Radflaschen und Brillen auf dem Boden hab ich noch nie gesehen.

Berg hoch hab ich geschwitzt und bergab total gefroren, teilweise hat’s gehagelt, das Wasser stand in den Radschuhen (hatte mir Neopren-Spitzen für die Schuhe gekauf, die waren für die Katz), hatte eiskalte Füße. Irgendwann viel mir ein, dass ich in Schotten 2007 ähnliche Verhältnisse auch durchgestanden hab (hatte es total vergessen). Die Unterhaltung mit meinem inneren Schweinehund wurde immer intensiver, bei KM 50 sehe ich ein Schild: „Wiesbaden 14 km“ – Aufhören – nein weiter. Nächstes Jahr ist eine Staffel geplant mit einem Kollegen (Radfahrer), meinem Chef (Läufer) und ich gebe die Zeiten beim Schwimmen vor – wenn ich jetzt Abbreche – könnten die Staffelteilnehmer 2011 denken, die Baltes hat auch aufgegeben, dann kann ich das auch – schon war mein innerer Schweinehund still, weiter gings. Die Abfahrten wurden immer beschwerlicher, eiskalte Hände und immer wieder bremsen – ich wollte nur noch heil ins Ziel. So glücklich bin ich noch nie vom Rad gestiegen (glaub ich zumindest).

 

War erstaunt, dass auf der Laufstrecke noch so viele Zuschauer ausharrten, viele Freunde, Kollegen und Vereinsmitglieder haben uns lautstark und unermüdlich angefeuert. Es ist für mich ein Heimspiel, beim Zieleinlauf kullerten dann doch ein paar Freudentränen, die Strapazen haben sich gelohnt – der Zieleinlauf war gigantisch.

 

... vier Wellen haben mich durch das Wasserrennen am Sonntag getragen.

1. Wellen im Schiersteiner Hafenbecken mit seinen unglaublichen Ansammlungen an anhänglichen Unterwasserschlingknöterich, ...
2. die Aquaplaningwellen durch die Nebelwelt des Taunus, ...
3. die Matschwellen beim Crosslauf durch den Wiesbadener Kurpark, ...
4. dann, ... die Anfeuerungswellen der Zuschauer,  ich hab mich einfach treiben lassen, ... musste fast gar nicht´s mehr selbst tun
, ... so sollte es immer sein .

 

Nun genieße ich 1 Woche lang das Wiesbadener Weinfest (ohne Sport)!!!

Elfie Baltes

 
Ergebnisse vom Wochende 14./15.08.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Freiesleben   
Dienstag, 17. August 2010 um 16:37 Uhr
 
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