08 | 09 | 2010
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Das erste Mal in Roth war ich vor 9 Jahren als Zuschauer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sandra Petersohn   
Mittwoch, 28. Juli 2010 um 16:51 Uhr

Das erste Mal in Roth war ich vor 9 Jahren als Zuschauer. Damals habe ich alle teilnehmenden Frauen bewundert. Und nun 2010 war ich selber Starter und Finisher!

Oh man, kann denn mal bitte jemand das Klingeln abstellen, es ist noch dunkel draußen und ich bin doch eben erst eingeschlafen. Ups, das ist ja mein Wecker und er zeigt 3:30 Uhr an, also aufstehen Sandra. Hmmm  lecker, Gummibrötchen mit Honig und Pfefferminztee dazu. So, jetzt noch die Zähnchen putzen, anziehen und dann los, es ist ja auch bereits  4:15 Uhr. Ein Parkplatz ist schnell gefunden, ein kleiner Fußmarsch zum Start.

So viele Leute unterwegs, wo wollen die Alle hin?  Fahrrad gefunden, noch ein paar Vorbereitungen und dann geht es schon zum Start. Mir wird schon langsam etwas mulmig und diese unsagbare Aufregung will einfach nicht verschwinden. Noch ein kleiner Schwatz mit Ute, aufmunternde Worte von anderen Teammitglieder und nach und nach löst sich die Gruppe auf. Ansage für die Frauen - noch 5 Minuten bis zum Start.

Endlich fällt der Schuss, los  Julia, wir müssen schwimmen, vor lauter Schwatzerei fast verpasst! Das Wasser ist ganz schön warm und überall Zuschauer am Ufer, herrlich, alle drücken Dir die Daumen. Hurra, nach 2 Wenden steht ein junger Mann am Ufer, er greift nach meiner Hand und zieht mich heraus. Ich habe Boden unter den Füßen, ich habe die 3,8 km geschafft. Dann mal flinke Beine, Beutel suchen, Neoanzug aus und aufs Rad. Disziplin Nr.1 wäre geschafft, großer Haken.

Ups, das ist aber ganz schön kalt, hat vielleicht mal jemand ein Paar Socken für mich? So Sandra, dann tritt mal in die Pedale und zeig mal, was Du drauf hast. In Greding angekommen, nein Leute, das ist doch nicht Euer Ernst, wie soll ich denn da hoch kommen? Oben Oben, habe es geschafft und kann nun etwas Ausrollen. Ach nö, der nächste Anstieg, Solarer Berg, aber was ist denn hier los, man wird ja hier regelrecht hochgeschoben, was für eine Atmosphäre, einfach herrlich, toll, unbeschreiblich. Die erste Runde wäre geschafft und das ganze nochmal, na super. Komm Sandra, die halbe Radrunde bist Du ganz gut geradelt, die Zweite wird auch gut. Was ist bloß jetzt los, km 120, irgendwie will es nicht mehr rollen, werde mal etwas Tempo rausnehmen. Nach einigen Kilometer hatte ich mich recht gut erholt und konnte versuchen, wieder etwas in die Pedale zu treten. Oh ich sehe Schild 170, es ist nicht mehr weit, habe Disziplin Nr. 2 geschafft, nächste große Haken.

Wechselzone 2, wer sitzt denn da, das ist doch Micky, mach mal etwas Platz, die Bank ist nicht für Dich alleine  Schön das ich nicht mehr allein bin, etwas Einsamkeit spürt man schon auf der Radstrecke. Aber jetzt schnell die Laufschuhe an und raus auf die Strecke. Das ist aber ganz schön warm geworden, also fleißig Duschen unterwegs. Auf den ersten Kilometern fühlte ich mich wie auf Wolken und habe  darauf gewartet, wann kommt der Hammer. Da war aber nichts, ich lief und lief und lief, viele Fans unterwegs, die Dich anfeuern, Sandra, komm lauf, Du schaffst das. Und ich habe es tatsächlich geschafft. Im Ort nochmal Gas geben, es sind nur noch 2 km, was höre ich da und was sehe ich da, die vielen Zuschauer im Stadion, der rote Teppich, der Blick auf die Uhr, was 10:45:37 h , das ist nicht wahr, ssssuuupppeeerrr! Du hast nun fast ein Jahr trainiert, für einpaar Sekunden Glücksgefühle, aber dies war es wert. Es war ein wunderschöner Tag, der mit einem herrlichen Feuerwerk endete. Vielen Dank an ALLE! Daumen für alle FINISHER. Liebe Grüße Sandra ( Findus)

 
Meine erste Langdistanz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bettina Stracke   
Freitag, 23. Juli 2010 um 15:22 Uhr

      

Zieleinlauf und Finisher Bettina Stracke

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Juli 2010 um 15:27 Uhr
 
News - Dextro Energy Triathlon ITU World Championship Hamburg - Neoprenverbot PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Meier   
Mittwoch, 14. Juli 2010 um 07:28 Uhr

2010-07-13
Neoprenverbot am Wettkampfwochenende?
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

auf Grund der seit Tagen anhaltenden Hitze liegt auch die Temperatur der Hamburger Gewässer inzwischen über 22° C. Ab diesem Wert ist das Tragen von Neoprenanzügen laut DTU-Sportordnung untersagt. Siehe hierzu http://www.dtu-info.de/ordnungen.html

Für das Wettkampfwochenende wird derzeit in der Alster eine Wassertemperatur von 26° C erwartet. Siehe hierzu Infos des Hamburger Instituts für Hygiene und Umwelt unter: http://www.hamburg.de/hu/2347178/triathlon-2010.html
Hiernach wäre das Tragen eines Neoprenanzuges verboten.

Endgültig bekannt gegeben wird dies bei den Wettkampfbesprechungen am Freitag, 19 Uhr (Sprintdistanz) bzw. Samstag, 19 Uhr (olymp. Dist.) im Rahmen der Pasta Party in der Axel-Springer-Passage sowie parallel auf dieser Internetseite.

Mit sportlichen Grüßen
Ihr Dextro Energy Triathlon Hamburg Team
 
Ironman Germany 2010: Das Rennen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Meier   
Dienstag, 13. Juli 2010 um 07:42 Uhr
 
Ironman France 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Monika Wille   
Samstag, 10. Juli 2010 um 04:50 Uhr

Mit viel „Sonnenhunger“ stiegen wir am 24. Juni in den Flieger nach Nizza. Nach 2006 hatte ich

die zweite Teilnahme am Ironman France vor mir. Ich freute mich vor allem auf die wunderschöne

Radstrecke durch die französischen Seealpen und ganz allgemein auf Sonne und Wärme.

Mein Trainingszustand war gut, trotz eingeschränkten Radtrainings durch den langen Winter. Unser

privates Mallorca-“trainingslager“ mussten wir wegen der Aschewolke zu Hause durchführen. Zum

Glück hatte der Wettergott ein Einsehen im April.

So ging es dann am Sonntag, den 27.Juni um 6.30 los mit Landstart ins Meer bei recht angenehmen

Luft-und Wassertemperaturen. Leider waren die Markierungen auf dem Wasser durch die

tiefstehende Sonne schlecht zu sehen. So funktionierte meine Methode“immer hinter den anderen

her“ diesmal denkbar schlecht; die Gruppe, die ich erwischt hatte, ist mindestens 200m mehr

geschwommen.

Der Ärger über die schlechte Schwimmzeit war schnell vergessen. Leider hatte ich wohl durch das

Schlucken von Salzwasser die ersten 25km auf dem Rad Magenprobleme. Ein schwerer Sturz

gleich auf den ersten Kilometern direkt vor mir besserte die Situation auch nicht gerade. Dann ging

es in die Berge. Es war sehr heiß, allein 20km geht es am Stück bergauf auf den Col de l´Ecre. Aber

es gibt auch schöne Abfahrten....

Der Marathon besteht aus 4 Runden auf Nizzas Promenade. Es ist sehr warm, trotz des lauen

Lüftchens vom Meer her. Zahlreiche Zuschauer feuern uns an trotz Fussball-WM im TV, der Zuruf

eines deutschen Zuschauers:“ Deutschland hat 4:1 gewonnen“ verleiht meinen letzten 1 ½ Runden

Flügel.

So laufe ich glücklich nach 12:48 Stunden ins Ziel, als 2. der Altersklasse 55-59 und bin sehr

zufrieden, meine Zeit von 2006 um fast 10 Minuten unterboten zu haben!

 

 
Bericht vom IM Frankfurt 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Regine Bette   
Donnerstag, 08. Juli 2010 um 16:51 Uhr

Nach einer guten Vorbereitung dank Ute´s Coaching mit 1. Plätzen beim Powerman-Duathlon-Holland und Bonn Triathlon, startete ich am 4. Juli zu meiner 9. Langdistanz (6x Frankfurt, 3x Hawaii) in Frankfurt. Die erste Euphorie wurde jedoch äußerst schnell getrübt, da der Schwimmstart sich total chaotisch gestaltete. Ich wurde  anfangs fast „überrollt“ und trotz meiner Erfahrung im Massenstart kam kurz Panik auf. Doch zum Glück fand ich meinen Rhythmus wieder und kam wohlbehalten aus dem Wasser. Die schlechte Schwimmzeit, dank Neoverbot mit 16 Minuten Zugabe gegenüber letztem Jahr  , habe ich dann mental schnell abgehakt und konnte auf dem Rad meine Trainingsleistung gut umsetzen. Nach 185 km ( bedingt durch Umleitung in Bad Vilbel ) konnte ich nach 5:36 Std. zum Laufen wechseln.

Obwohl die ersten Kilometer mit einem Schnitt von 4:50 Min / km sich gut anfühlten , nahm ich bewusst etwas Tempo raus, da  Ute meine Töchter laufend über den Zwischenstand des Rennens informierte und ich momentan mit 7 Minuten Vorsprung auf Platzt 1 in meiner Altersklasse lag.

Das hat mich natürlich sehr motiviert und ich konnte den Vorsprung durch die super Unterstützung an der Strecke noch auf knapp eine Stunde ausdehnen. Mit einer Laufzeit von 3:46 Std. konnte ich nach 10:53 Std. das Rennen finishen.

Der Zieleinlauf war wie immer ein sehr emotionaler Moment!!

Mit dem Ironman 70.3 in Wiesbaden starte ich meinen Vorbereitungswettkampf für Hawaii  und hoffe dort einen für mich persönlich gelungenen Wettkampf zu absolvieren. 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 08. Juli 2010 um 16:58 Uhr
 
Interview Andreas Raelert: Der Ironman Germany-Sieger 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Meier   
Dienstag, 06. Juli 2010 um 18:51 Uhr
 
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