09 | 09 | 2010
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Dr. Feil: Die Siegernährung im Triathlon PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Meier   
Mittwoch, 14. April 2010 um 13:34 Uhr
 
„Wenn Träume Träume bleiben“ (Meine Saison 2009) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michaela Lübbers   
Mittwoch, 14. April 2010 um 00:00 Uhr
Eigentlich hatte ich mir so einiges vorgenommen für die Saison 2009. Neue Bestzeiten auf der Marathondistanz und auf der Langdistanz, vielleicht auch mal eine richtig schnelle olympische Distanz…..Gut angefangen hat das Jahr für mich dann auch. Das Training auf den ersten Clou über die Halbmarathondistanz in Mainz verlief bestens. Der Plan von meinem lieben Mann Andreas kann ja nur Gewinner hervorbringen  Was ich während des Trainings leider nicht ernst genommen habe, waren kleine aber feine Signale meines Körpers. So hatte ich beim laufen immer mal ein Ziepen im Fuß, was aber nach der Trainingseinheit wieder wegging. Ich machte mir keine Gedanken, dass es irgendeine gravierende Verletzung sein könnte. Ich lief weiter und zog mein Training durch.

Dann kam der Halbmarathon in Mainz. Beim Warmlaufen kam das ziepen wieder. Ich machte mir keinen Kopf, nach dem Rennen würde ich mal länger pausieren. Zum Start und ab ging die Post. Ich konnte den Schnitt von 4:30/km, teilweise auch darunter locker laufen und hatte echt Bock auf diesen Wettkampf. Endlich mal nicht eingehen! Bei Kilometer 10 tat der Fuß dann plötzlich höllisch weh. Ich war mehr als auf Bestzeitkurs und Endorphine und Adrenalin ließen mich nicht aufhören. Ich konnte trotz des Fußes (dachte immer noch nicht daran, dass es was schlimmes sein könnte) das Tempo weiter halten. Es warteten noch Freunde von mir an der Strecke, ich musste also unbedingt weiterlaufen. Konzentration, Schmerz ausblenden und von der Stimmung ablenken lassen, dass war meine Devise.

So lief ich die letzten 11,195km ins Ziel. 1:37 meine Endzeit. Der Plan, die 1:40 zu knacken war mehr als erfüllt. Nach dem Zieleinlauf wurde mir dann bewusst, wie höllisch weh mein Fuß tat.
Ich dachte immer noch nicht an etwas Schlimmes, morgen würde ich zum Arzt gehen.

Die Diagnose am nächsten Tag war ernüchternd: Mittelfußbruch! OP, Schrauben und Platte, 6 Wochen keine Belastung. Peng!

Nach drei Monaten kann ich so langsam wieder laufen. Die Saison 2009 dagegen ist gelaufen.

Volle Konzentration auf die Signale meines Körpers und ein Comeback in der Saison 2010.

Ich freue mich mehr denn je darauf.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 14. April 2010 um 13:32 Uhr
 
Der Saisonstart steht vor der Tür!!! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Timo Meier   
Mittwoch, 31. März 2010 um 00:00 Uhr
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 31. März 2010 um 12:51 Uhr
 
Hier meine Sport-Saison 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Monika Wille   
Dienstag, 30. März 2010 um 00:00 Uhr

Gleich nach dem Mallorca-Trainingslager im April geht’s am 26.4. zum Hermannslauf nach Bielefeld –das ist der Lauf vom Hermannsdenkmal bei Detmold über die Bergkämme zur Sparrenburg nach Bielefeld, 33km lang. Bei herrlichem Wetter Ankunft als 4. vom 53 Teilnehmerinnen der Altersklasse W55 in der Zeit von 03:04:07 Std.

1 Woche später (3.5.) Halbmarathon Hannover, 2. W55 in 01:45:33 von 44 Teilnehmerinnen in der AK.

Der erste Triathlon für mich ist in diesem Jahr gleich der erste Höhepunkt: der Ironman – Lanzarote am 23.5.09. Nach gut gelungener Vorbereitung (viel Grundlagenausdauer auf dem Rad im Januar,Februar bei herrlichem Winterwetter etc.) 1. Platz W55 in 13:27:13 Std.
Superschweres Rennen, 2500 Höhenmeter Rad, starker Wind, interessante vulkanische Landschaft.

Am 5.6. dann Sprinttriathlon Wasserstrasse (Hannover), leider völlig verregnet und sehr kühl, 1.W55 1:19:21.

Am 21.6. startete dann das Unternehmen Titelverteidigung: Deutsche Meisterschaft der Altersklassen über die olympische Distanz in Peine. Unabhängig von der Platzierung ein highlight für mich jedes Jahr, perfekt organisiert, super Stimmung. Das mit der Titelverteidigung hat nicht geklappt, ich wurde in 02:34:37 in der AK55 2. von 12 Teilnehmerinnen.

Am 4.7. reiste ich nach Holten/Niederlande zur Europameisterschaft der Altersklassen über die olympische Distanz eigentlich ohne irgendwelche Erwartungen. Das gesamte event war sensationell, Organisation perfekt, das Interesse und die Begeisterung der Bevölkerung gross, tolles Wetter!
Wunderschöne Strecken , besonders auf dem Rad die Überraschung: der „Holter Berg“!!Trotz in den Rahmen rutschender Sattelstütze konnte ich den Titel in der AK W55 gewinnen in 2:43:28Std.Diese war mit 12 Teilnehmerinnen aus GBR, D und NED besetzt.

Beim Dextro energy Triathlon in Hamburg startete ich über die olympische Distanz. Einmalige Veranstaltung, sogar der Wettergott hatte schliesslich noch ein Einsehen, Ergebnis: 1.W55 in 02:45:24.

Wie jedes Jahr war auch der Sassenberger Feldmarktriathlon  im Programm. Am 2.8. startete ich über die Distanz von 680m Schwimmen, 23km Rad fahren und 5,4km Laufen. Mit der Zeit von 01:23:23 Std. belegte ich in der Frauengesamtwertung den 10. Platz von 130 Frauen, wurde Siegerin derAK W 55

Am 16.8.09 dann ein weiterer absoluter Saisonhöhepunkt: Ironman 70.3 in Wiesbaden.
Ein toller Triathlon über die halbe Hawaii-Distanz in einer wunderschönen Stadt, mit selektivem Radkurs ( 1500 Höhenmetern auf den 90km durch den Taunus) schattige Laufstrecke im Wiesbadener Kurpark, herrliches Wetter, viel Spass mit vielen Um-team-Mitgliedern und auch noch ein AK-Gewinn in W55 in 6:06,13,8!!!!

 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 30. März 2010 um 07:08 Uhr
 
Saisonrückblick 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Oliver Lang   
Samstag, 27. März 2010 um 00:00 Uhr
Mein zweites aktives  „Triathlon“- Jahr im Ute Mückel sebamed Triathlon Team neigt sich langsam dem Ende entgegen. Ich mit meiner Saison zufrieden, da ich mich fast bei allen Wettkämpfen im Vergleich zum Vorjahr steigern konnte.

HM Freiburg
Eingestiegen in die Saison bin ich am 29.03.2009 mit dem Halbmarathon in Freiburg. Dieser Wettkampf sollte – wie eigentlich jedes Jahr - dem ersten Formtest dienen. Mein grosses Ziel war es, endlich die 1:30h Marke zu knacken. Der Halbmarathon lief eigentlich ganz gut, bis auf die letzten 3km. Da geht es zuerst leicht bergab und danach steigt die Strecke eigentlich bis ins Ziel. Da ich hier einige Probleme hatte, dachte ich schon, dass ich mich von meinem Wunschziel verabschieden konnte. Ich biss nochmals auf die Zähne und den letzten km lief ich wie in einem Tunnel. Als ich endlich im Ziel war, traute ich meinen Augen nicht: 1:30:16 h. Na klasse  Die Enttäuschung über meine Zeit konnte ich kaum verbergen. Um so grösser war die Überrauschung für mich, als diese Zeit noch auf 1:29:56 korrigiert wurde. Das bedeutet den 428. Platz overall, 83. In der AK. Punktlandung und somit ein guter Start in die Saison.

Triathlon Frauenfeld (0,8 / 34 / 7,2 km)
Am 17.05.2009 stand dann der erste Triathlon der Saison an. Am Tria-Saisonauftakt bin ich immer sehr nervös, weil ich nie weiss, wo ich eigentlich stehe. Vor dem Schwimmen – meiner ungeliebtesten Disziplin – hatte ich am meisten Bammel, weil in Frauenfeld im einem Schwimmbad geschwommen wird. Ich bekam gleich nach dem Start einen Schlag in den Magen, so dass mir speiübel wurde und an ein ordentliches Schwimmen nicht zu denken war. Ich war heilfroh, als ich endlich aus dem Wasser und aufs Rad durfte. Hier fand ich eigentlich schnell meinen Rhythmus und konnte auf der coupierten Strecke einige Plätze gutmachen. Auch der Wechsel zum Laufen verlief ohne Probleme. Die Laufstrecke ist relativ hügelig und ich musste auf der zweiten von drei Runden etwas raus nehmen. Am Ende konnte ich mein selbst gesetztes Ziel von einem Finish unter 2h knapp realisieren: 1:59:26h, was den 99. Platz overall, 45. AK bedeutet. So kann es weitergehen.

Challenge Kraichgau (1,9 /  90 / 21 km)
Am 14.06.2009 stand mein erster Team-WK auf dem Programm und ich freute mich, endlich noch weitere Mitglieder unseres Teams kennenzulernen. Das Fotoshooting am Tag vor dem Rennen war echt spassig und es war schon ein gutes Gefühl, als Team aufzutreten und vor allem auch als Team wahrgenommen zu werden.
Der WK verlief besser als gedacht  Das Schwimmen war wie immer – kein weiterer Kommentar an dieser Stelle. Auf dem Rad lief es erstaunlich gut und ich konnte vom ersten Meter ab, Druck aufs Pedal bringen. Die letzten 8-10km konnte ich die Beine sogar etwas hängen lassen (in Voraussicht auf Roth eine kleine Vorsichtsmassnahme) und ich war schnell in der T2 als gedacht. Ute hatte mir den Tipp gegeben, lieber etwas langsamer loszulaufen und hinten raus Gas zu geben. Ich dachte anfangs, dass ich sehr langsam unterwegs bin. Mich haben einige Leute auf der ersten Runde überholt. Im Laufe der zweiten Runde konnte ich dann Gas geben und nach hinten raus immer noch eine Schippe auflegen. Nach 05:15:05h war ich im Ziel (276. overall, 57. AK). Splits: swim 00:40:20 / T1 00:04:04 / bike 02:44:24 / T2 00:02:37 / run 01:43:43

Challenge Roth (3,8 / 180 / 42 km)
Am 12.07.2008 stand dann mein Saisonhöhepunkt an. Schon die Anreise am Vortag verschaffte mir Gänsehaut. Die Atmosphäre ist einfach gigantisch und alles und jeder sind auf dieses Ereignis eingestellt. Der Slogan „we are triathlon“ trifft also zu 100% zu.
Leider war ich in den Vortagen etwas angeschlagen und hatte leichte Ohrenschmerzen. Ich dachte sogar schon an ein DNS, weil ich mich nicht fit gefühlt habe. Am Race-Day war aber alles top und ich freute mich tierisch auf den Start. Ziel war es, meine Vorjahreszeit aus Zürich zu unterbieten (11:38h): Wunsch waren sub 11h, Traum 10:30h.
Das Schwimmen verlief für meine Verhältnisse ok. Ich bin halt eine Seegurke und keine Rakete  Trotzdem kam ich schneller als vorgenommen aus dem Wasser (1:24h) und konnte meine Lieblingsdisziplin, das radeln, angehen. Hier ging das, was sich im Kraichgau schon angedeutet hatte, weiter. Rock’n’Roll. Anfangs wollte mein Tacho noch keine Geschwindigkeit anzeigen, aber an der Biermeile funktionierte er plötzlich wieder. Ab da habe ich die komplette Strecke nur genossen. Ich konnte das Tempo variieren wie ich wollte. Bei der ersten Passe des Solarer Berges hatte ich ein Dauergrinsen drauf, weil die Zuschauer einen so angefeuert haben, dass alles zu spät war. Als ich mir mal zwischendrin meinen ungefähren Split ausgerechnet habe, bin ich fast vom Rad geflogen. Wenn ich weiter so Druck machen konnte, würde ich an die 5h Marke ran kommen. WAHNSINN. Letztendlich reichte es noch für eine 5:15h. Der Übergang zum Laufen verlief mal wieder erstaunlich gut. Danke Ute, die Hardcore-Koppel-Action im Vorfeld hat sich gelohnt  Leider bekam ich nach gut 15km die ersten Probleme mit meinem Magen. Ich wollte eigentlich den Marathon mit einem 5 Minuten Schnitt laufen. Leider musste ich 2 Mal die Toilette aufsuchen. Das Schlimmste war aber, dass ich kein Gel mehr zu mir nehmen konnte. Also musste mein Wundermittel her: Cola. Nach 2-3 Becher tat dieses auch seine Wirkung. Hatte ich in Zürich noch bei 28km einen physischen wie auch psychischen Hänger, war es in Roth um so genialer und ich freute mich, den Marathon durchlaufen zu können. So bog ich nach 3:44 in den Zielkanal ein. Was sich dann da abspielte war einfach der Hammer. Diese Sekunden haben die ganze Quälerei wett gemacht. Ich bin mit 10:31:19 ins Ziel (671 overall, 172 AK). Einfach unglaublich. Nächstes Jahr soll in Zürich die 10h-Marke fallen.

Triathlon Schaffhausen (5 / 59,5 / 16,6 km)
Ach ja, da war noch was: Am 08.08.2009 bin ich noch beim Schaffhausener Triathlon gestartet. Ausser, dass es mein erster Tria mit Schwimmen im Rhein war, gibt es eigentlich nichts positives zu berichten. Der WK war vor allem durch Draften gekennzeichnet, was mir ziemlich auf die Nerven ging. Der abschliessende Lauf stimmte mich letztendlich versöhnlich, da ich merkte, dass die Form nach Roth nicht ganz verschwunden ist. Ergebnis: 3:59:43 (78. overall; 37. AK)

Zum Abschluss der Saison starte ich noch am 5. September 2009 in Gerardmer (F) (1,9 / 90/ 21). Ich bin gespannt ....

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 27. März 2010 um 07:22 Uhr
 
Meine Saison 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rainer Albrecht   
Freitag, 26. März 2010 um 00:00 Uhr
Im November 2008 hatte ich mich entschlossen, endlich eine Langdistanz in Angriff zu nehmen. Da mein „innerer Schweinehund“ häufig sehr starke Argumente findet, um Training ausfallen zu lassen bzw. bei der Ernährung die Priorität auf die leckeren – aber ungesunden – Sachen zu legen, musste also ein(e) Motivator(in), Trainer(in), Antreiber(in) und Freund(in) her. Und wer soll das schon sein: UTE!!
Also Vertrag gemacht, Dauerauftrag eingerichtet, die ersten Pläne erwartet und – ganz wichtig – über Ute einen Startplatz in Roth für 2009 bekommen.
Die folgenden Trainingsmonate liefen genauso, wie bei wahrscheinlich dem überwiegenden Teil aller „Hobby“athleten. Durch die Vorgaben von Ute motiviert, habe ich die Einheiten mal mit mehr, mal mit weniger Freude absolviert. Gerade während der langen und kalten Monate Anfang 2009 war es zeitweise schwer, vom normalen Bürojob nach Haus zu kommen, kurz die kleine Tochter müde zu spielen, um dann ab 20:00 noch eine Laufeinheit mit Intervallen (oder Ähnliches) einzulegen.
Im März/April ging es dann ins Trainingslager nach Lanzarote. Für 2 Wochen intensivstes Triathlontraining im Club La Santa. Wie immer war das Corpus Camp von Jürgen Sessner exzellent organisiert, so dass die Teilnahme trotz der hohen Belastung sehr viel Spaß gemacht hat. Auch die abendliche Ablenkung in den Pub´s kam nicht zu kurz und trug zum positiven Gesamtbild des Trainingslagers bei.
Die Monate April bis Juni sind bei mir vor allen Dingen dadurch geprägt, dass mein zweites Hobby - die Musik - eine gewisse Vorrangstellung zumindest an den Wochenenden bekommt. Da ich einer „Tanzband“ auf Hochzeiten, Schützenfesten etc. spiele, fallen gerade in diesen Monaten die Wochenenden für lange Trainingseinheiten aus. Aber trotz meiner vielen „kann ich nicht trainieren-Meldungen“, hat es Ute immer wieder geschafft, die notwendigen Einheiten in den restlichen Tagen unterzubringen.
Für meine Familie war diese Phase sehr belastend, da ich so gut wie nie Zeit für sie hatte. Wenn ich zu Hause war, bin ich meistens einfach müde gewesen.
Anfang Juni stand der erste Wettkampf und gleichzeitig eine Statusbestimmung für Roth an: Mitteldistanz in des Wasserstadt Limmer in Hannover. Für meine Verhältnisse lief dieser Wettkampf ganz hervorragend. Mit einer Endzeit von 5:14 konnte ich mich im Vergleich zum Vorjahr um über 45 Minuten verbessern. Beim Schwimmen bin ich als Vierter meiner Startgruppe aus dem Wasser gekommen, die Endzeit hat zu Platz 15 in meiner Altersklasse gereicht.
Doch nicht nur die Zeit war besser, auch mein gesamtes Wettkampfgefühl war deutlich angenehmer, da ich mich nicht wie 2008 die ganze Zeit an der Belastungsgrenze bewegen musste.
Fazit: Alles klar für Roth!!!!!!!!!!
Nur noch wenige Wochen bis dahin. Trainingsziel: die richtige Intensität finden, um die Form zu erhalten. Auch das durch die guten Trainingsvorgaben kein Problem.
Viel schwieriger waren die Überlegungen, wie ich meiner Frau Marion für die ganzen Mühen und den Rückhalt danken kann, wenn ich Roth finishe. Blumen, Pralinen, Schuhe?? Alles zu normal. Aber dann hatte ich eine gute und außergewöhnliche Idee (zumindest hoffe ich das). Ich habe folgendes Banner anfertigen lassen:
Das hätte ich dann beim Zieleinlauf ausgebreitet, voller Stolz ins Ziel getragen und somit „der ganzen Welt“ meine Dankbarkeit gezeigt.
Dann kam der 7. Juli. Ein Dienstag. Nur noch 5 Tage bis Roth. Auf dem Plan steht eine lockere Radeinheit: keine Intensität, kein Tempo, einfach nur die Gegend genießen. Vielleicht war genau das mein Verhängnis. Bei der Geschwindigkeit kann ich ja auch mal auf dem Radweg fahren, um die Autofahrer nicht zu nerven. Leider habe ich nicht damit gerechnet, dass meine Gemeinde den Radweg einfach „überteert“ hat, um eine Zufahrt zu einem neuen Gewerbegebiet zu schaffen. Diese Baustelle war weder gekennzeichnet, noch hat man dafür gesorgt, dass es einen sanften Übergang gibt, sondern man hat schlicht eine Kante von ca. 5 cm geschaffen.
Auf diese Kante bin ich mit dem Vorderrad aufgefahren, das Rad schlug zur Seite und mich hat es seitlich vom Rad geschmissen. Danach kann ich mich nur noch an ziemlich starke Schmerzen in der linken Schulter erinnern. Wie sich in der Untersuchung zeigen sollte, hatte ich mir durch den Sturz einen 3-fachen Bänderriss in der linken Schulter gezogen.
Danach spielte sich alles im üblichen und bekannten Rahmen ab: Notarzt, Röntgenaufnahme, Operation, 2 monatige Heilungsphase, Krankengymnastik, kein Triathlontraining etc. Auf die Einzelheiten möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen.
Nach Einlieferung in die Notaufnahme lag ich ca. 1 Stunde allein in einem Behandlungszimmer. In der Zeit ist mir bewusst geworden, was dieser Unfall tatsächlich bedeutet: Roth 2009 war damit für mich gestorben!!! Fast ein Jahr intensives Training, viele Entbehrungen für meine Familie/Freunde und für mich,   ALLES UMSONST.
Ich weiß nicht, was die Leute in der Notaufnahme gedacht haben, als ich leise heulend im Krankenzimmer gelegen habe, für mich ist gemeinsam mit meiner Schulter die ganze Welt „zerbrochen“. Daher ist das für mich emotionalste Foto meiner Saison die Röntgenaufnahme meiner Schulter:

Heute – 2 Monate später -, bin ich zwar körperlich wieder so gut wie genesen, aber geistig bin ich noch nicht wieder so weit, dass ich mich zum intensiven Training aufraffen könnte. Mir fehlt einfach die Belohnung für den ganzen Aufwand, den ich getrieben habe. Natürlich werde ich nächstes Jahr erneut versuchen, die Langdistanz in Roth zu bewältigen. Aber momentan fehlt mir noch der Antrieb. Den ersten „Tritt in den Allerwertesten“ werde ich aber rechtzeitig von Ute bekommen, die – nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr – mich weiterhin trainieren wird.


 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 26. März 2010 um 09:25 Uhr
 
Meine Saison 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Regine Bette   
Mittwoch, 24. März 2010 um 00:00 Uhr

Nachdem ich mich gut vom Saisonhighlight 2008, dem  Ironman auf Hawaii erholt hatte,habe ich etwa ab Dezember 2008 wieder mit dem ernsthaften Training nach Utes Vorgaben begonnen. Das Training verlief ohne Erkrankungen oder Verletzungen planmäßig und so konnte ich meine Form bei meinem ersten Wettkampf 2009 ,der Mitteldistanz in Maxdorf ,überprüfen.Der Wettkampf verlief sehr gut und endete für mich mit dem Sieg der AK 45 und dem Tittel“ Rheinlandmeisterin“.

Am 5.Juli 2009 folgte mein Hauptwettkampf, der Ironman Germany  in Frankfurt.Hier gelang mir meine persönliche Bestleistung mit  10:35 h. Dies bedeutete den 3. Platz in der AK 45 und reichte für die Qualifikation für Hawaii !!  - Am 16.August  folgte der Ironman 70.3 in Wiesbaden.Hier konnte ich in Folge zum dritten Mal meine AK  gewinnen!


Jetzt folgt die direkte Vorbereitung für mein persönliches Saisonhighlight 2009 , die Weltmeisterschaft  Ironman Hawaii.  Dank Utes kompetenter Trainingsplanung und der Unterstützung meiner Familie vor Ort freue ich mich auf einen gelungenen Wettkampf in Kona.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 24. März 2010 um 07:42 Uhr
 
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