08 | 09 | 2010
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Vorschau auf das Wochenende 21./22.08.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Freiesleben   
Sonntag, 22. August 2010 um 10:32 Uhr

An diesem Wochenende 21.08./22.08.2010 stehen mit den Ortschaften Borken, Viernheim, Berlin, Zülpich, Rodgau und Breisgau insgesamt sechs Triathlonveranstaltungen, mit dem Nürburgring ein Radrennen und im Engadin ein Sommerlauf an, an dem insgesamt neun Athleten vom

ihre sportliche Ausdauerfähigkeit beweisen wollen.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 22. August 2010 um 10:49 Uhr
 
Erlebnisbericht Wiesbaden 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Elfie Baltes   
Donnerstag, 19. August 2010 um 07:53 Uhr

Sonntag Morgen werde ich um 4.00 h wach und dachte die Welt geht unter, genieße mein warmes Bett noch eine Stunde in der Hoffnung: bis zum Schwimmstart hat sich das Wetter ausgetobt, der liebe Gott ist ja ein Sportler und so was tut er uns nicht an. Als ich um 6 aus dem Haus bin, sah es auch so aus. Im Bus kurz vor Schierstein (Schwimmstart) hab ich meine Hose ausgezogen und bin in Radhosen und Regenjacke Richtung Hafen, einige schoben ihre Räder wieder aus der Wechselzone. Weicheier!!!!!

 

2006 bin ich bei meiner ersten Mitteldistanz in Köln bei fast gleichen Bedingungen auch ins Ziel gekommen, 2010 hab ich mehr Routine auf dem Rad, ich werde es schon schaffen, bin ja nicht aus Zucker! Das schönste an dem Tag war das schwimmen, kurz vorm Ausstieg hat es wieder so heftig geregnet, dass ich gar nicht aus dem Wasser wollte. Hatte den Badeanzug an und wollte/musste trockene Klamotten anziehen – wow Mann, gar nicht so einfach, dachte ich reis mir die Hose kaputt, vom Oberteil ganz zu schweigen und die neuen Armlinge (meine alten sind dick gefüttert und erschienen mir zu warm) wollten auch nicht über die Arme rutschen (siehe Wechselzeit).

Den ersten Berg bin ich ganz gut hochgekommen (die Strecke bin ich dieses Jahr gar nicht abgefahren, da erstens keine Bergziege und zweitens war sie sehr lange gesperrt w/ Baustelle). Der Regen wechselte ständig, mal mehr mal weniger. Manche Typen fahren wie die Säue, einige waren auch noch mit Scheiben unterwegs. Überall gab es auch Steinschlag, in der ersten langen Abfahrt kam ich in einer Kurve gleich nach einem Unfall und hab erst mal die Straße freigeräumt (Hinterrad, Radweste, Radschuh, Trinkflasche) und mich anplöcken lassen von einem Radfahrer, ich soll von der Straße runter. Einer lag am Boden, zwei andere blieben bei ihm, der Arzt  war verständigt bin dann vorsichtig weitergefahren. Wurde mehrfach überholt und hab öfters die Arme gespürt, einige sind schlitternd in die Kurven, musste nicht nur auf mich aufpassen sondern genau beobachten, was vor mir los war. So viele Radflaschen und Brillen auf dem Boden hab ich noch nie gesehen.

Berg hoch hab ich geschwitzt und bergab total gefroren, teilweise hat’s gehagelt, das Wasser stand in den Radschuhen (hatte mir Neopren-Spitzen für die Schuhe gekauf, die waren für die Katz), hatte eiskalte Füße. Irgendwann viel mir ein, dass ich in Schotten 2007 ähnliche Verhältnisse auch durchgestanden hab (hatte es total vergessen). Die Unterhaltung mit meinem inneren Schweinehund wurde immer intensiver, bei KM 50 sehe ich ein Schild: „Wiesbaden 14 km“ – Aufhören – nein weiter. Nächstes Jahr ist eine Staffel geplant mit einem Kollegen (Radfahrer), meinem Chef (Läufer) und ich gebe die Zeiten beim Schwimmen vor – wenn ich jetzt Abbreche – könnten die Staffelteilnehmer 2011 denken, die Baltes hat auch aufgegeben, dann kann ich das auch – schon war mein innerer Schweinehund still, weiter gings. Die Abfahrten wurden immer beschwerlicher, eiskalte Hände und immer wieder bremsen – ich wollte nur noch heil ins Ziel. So glücklich bin ich noch nie vom Rad gestiegen (glaub ich zumindest).

 

War erstaunt, dass auf der Laufstrecke noch so viele Zuschauer ausharrten, viele Freunde, Kollegen und Vereinsmitglieder haben uns lautstark und unermüdlich angefeuert. Es ist für mich ein Heimspiel, beim Zieleinlauf kullerten dann doch ein paar Freudentränen, die Strapazen haben sich gelohnt – der Zieleinlauf war gigantisch.

 

... vier Wellen haben mich durch das Wasserrennen am Sonntag getragen.

1. Wellen im Schiersteiner Hafenbecken mit seinen unglaublichen Ansammlungen an anhänglichen Unterwasserschlingknöterich, ...
2. die Aquaplaningwellen durch die Nebelwelt des Taunus, ...
3. die Matschwellen beim Crosslauf durch den Wiesbadener Kurpark, ...
4. dann, ... die Anfeuerungswellen der Zuschauer,  ich hab mich einfach treiben lassen, ... musste fast gar nicht´s mehr selbst tun
, ... so sollte es immer sein .

 

Nun genieße ich 1 Woche lang das Wiesbadener Weinfest (ohne Sport)!!!

Elfie Baltes

 
Ergebnisse vom Wochende 14./15.08.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Freiesleben   
Dienstag, 17. August 2010 um 16:37 Uhr
 
Podestplätze Juli 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Freiesleben   
Samstag, 14. August 2010 um 11:57 Uhr
Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. August 2010 um 09:30 Uhr
 
Ergebnisse Wochenende 07.08. - 08.08.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Freiesleben   
Mittwoch, 11. August 2010 um 16:51 Uhr
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. August 2010 um 16:53 Uhr
 
WM ITU-Langdistanz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Monika Wille   
Montag, 09. August 2010 um 01:22 Uhr

          

Allgäu-Triathlon 2010 am 1.8. in Immenstadt

Das war der Hammer!! Ich dachte, nach 15 IM-Rennen und besonders nach dem IM Lanzarote kann mich nichts mehr erschüttern, aber – es kam ganz anders:

Nach etwas staulastiger Anreise kamen wir am Freitag in Immenstadt an bei recht kühlem, feuchten Wetter, erledigten noch die Registrierung und die Pastaparty.

Von unserer Unterkunft hoch über dem Alpsee in Bühl konnten wir am Samstag die Schwimmstrecke gut beobachten, es fand nämlich am Tag vor der Weltmeisterschaft der Allgäu-Classic-Triathlon über die Mitteldistanz statt. Leider verstand man auch den Sprecher sehr gut:“Wassertemperatur 17 Grad“. Mit derart kaltem Wasser hatte ich Bekanntschaft gemacht beim Hamburg-Triathlon OD 2007. Hatte Panikattacken, bekam kaum Luft. Das alles kam plötzlich wieder hoch. Zu einem Startverzicht konnte ich mich nicht durchringen, warnte aber Wilfried, meinen geduldigen Ehemann vor, dass dieses wohl das erste nicht beendete Rennen meiner Laufbahn werden könnte…..

an Schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken…..

 

Sonntag früh: perfektes Wetter, noch etwas kühl, aber man sah einem wunderbaren Tag entgegen. Neo an, Wasser getestet – fühlt sich kühl, aber erträglich an. Keine Gefässkrämpfe wie in Hamburg – war es dort etwa doch kälter, wie ich damals schon vermutete??? Nach für mich hervorragenden 1:26:33 Std. für die 4 km stieg ich glücklich aus dem See. Als ich nach gutem Wechsel mit dem Rad losfahrend meinen Mann an der Strecke sah, rollten dann ein paar Freudentränen unter der Sonnenbrille entlang, hatte ich doch nicht damit gerechnet, das Schwimmen zu beenden. Kaum 3km bis Immenstadt, dann ging es los: Calvarienberg, ca. 1km lang, 18 Prozent steil, und es wurde kaum besser. Leider konnte ich am Ergomo die Steigungsprozente nicht ablesen während der Fahrt, weil der sich meist in Höhe meines Bauchnabels befand, wenn ich den Berg herauf würgte. Aber es gab auch Abfahrten, die waren schnell und gefährlich. Interessant auch die mühsam hervorgepressten Bemerkungen meiner Mitstreiter: „das ist Körperverletzung“ , „who in the hell has done this“ etc. in diversen Sprachen…

Für die Quälerei wurde man mehr als entschädigt durch das Gänsehaut-Feeling an den Bergen. Die Menschen schwenkten grosse Kuhglocken und brüllten uns die Berge

hinauf.Auch ist das ganze landschaftlich wunderschön. Manche Abfahrten hat man weniger genossen, weil sie Teil einer Wendepunktstrecke waren, also musste man auf dem Rückweg da hoch. Ich war ständig beschäftigt, wenn es gerade nicht bergauf ging habe ich ständig Riegel, Gels und Bananen in mich reingestopft.

Nach 5:13:34 Stunden und 2000 Höhenmetern rollte ich in die zweite Wechselzone im Auwaldstadion. Das Laufen begann auf der Tartanbahn, führte aus dem Stadion in die Umgebung und in die Innenstadt. Eine 10 km-Runde wurde 3x absolviert. Auch dabei jede Menge Gänsehaut. Die kleinen Höhenunterschiede schmerzten bei jeder Runde mehr. Für die 30km brauchte ich 3:03:37 Stunden und lief nach 9:52:52 Stunden Gesamtzeit ins Ziel.

 

Die Siegerehrung für die Altersklassen war eine Stunde nach Zielschluss in einem benachbarten Zelt.

Dort bekamen wir unsere Medaillen umgehängt –ich war 2. AK55-59 geworden!

Als praktisch denkender Mensch war ich ganz froh, nicht gewonnen zu haben denn:

Der AK-Erste bekam vom Veranstalter eine grosse Kuhglocke als Preis. Für den Zweitplatzierten gab es aber eine 3l-Flasche Bier von einer kleinen Privatbrauerrei.

Ich bin unter dem Gewicht auf dem Podest fast zusammengebrochen – so kurz nach dem Rennen –besonders das Absteigen war schwierig.

Alles in allem ein toller, für mich auch ein besonders emotionaler Tag, da ich vorher nicht mit einem Finish gerechnet hatte. Davon werde ich noch lange zehren!

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. August 2010 um 01:32 Uhr
 
Ergebnisse vom Wochenende 31.07-01.08.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Freiesleben   
Donnerstag, 05. August 2010 um 17:38 Uhr
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 05. August 2010 um 17:41 Uhr
 
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