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Geschrieben von: Peter Dämmer
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Freitag, 05. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
So langsam neigt sich meine Triathlonsaison dem Ende zu, allerdings war sie auch recht lang und ich hatte doch einige Wettkämpfe dieses Jahr absolviert. Es fing schon recht früh im Jahr an als ich am 19.4 bei der Powerman- Europameisterschaft im Duathlon an den Start ging, für meine Trainingsverhältnisse ein ideales Vorbereitungsrennen. Es ging über 15Km Laufen, 60 Km Rad und noch mal 7,5Km laufen. Dafür dass ich den Wettkampf aus dem Training herausgemacht habe, war ich mit meiner Zeit von 3h42 mehr als zufrieden. Nur 3 Wochen später stand der erste Triathlonstart auf dem Kalender und zwar nicht irgendein Rennen, sondern der Siegerlandcup in Buschhütten. Wenn man sich hier die Startliste ansieht wird einem ganz schwindelig vor lauter Top-Startern, und ich mittendrin. Es ging über die klassische Kurzdistanz, 1 – 40 – 10, das Highlight dabei ist die Radstrecke die sich auf einer eigens gesperrten Autobahn befindet. Mit einer Zeit von 2h16min war ich recht zufrieden, es hat auch riesigen Spaß gemacht.
Der nächste Start war dann am 8.6. beim NRW-Klassiker dem Trispeed- Triathlon in Harsewinkel, es war die gleiche Distanz wie schon in Buschhütten, und ich schaffte es mich um 8 Minuten gegenüber dem Vorjahr zu verbessern, 2h15 Gesamtzeit. 2 Wochen später ging es weiter mit dem Westfalentriathlon in Dortmund, hier galt es die Olympische Strecke zu absolvieren, es war für mich gleichzeitig der letzte Wettkampf und Leistungstest für den Ironman Frankfurt. In Dortmund wird im Kanal geschwommen, die beiden Radrunden sind auf einer teils windanfälligen Strecke und der Lauf geht durch einen wunderschönen Park, wo der fast nur durch einen schattenspendenden Wald führt. Auch dort konnte ich meine Leistung gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern, wieder war ich ca. 8 min eher im Ziel, dieses Mal 2h19. Das konnte für mein Hauptsaisonziel in Frankfurt ja nur gutes bedeuten. Endlich war es soweit, der 5.7 war endlich da und ich stand am Schwimmstart am Langener Waldsee und konnte es gar nicht erwarten dass es endlich losgeht. Das Schwimmen lief richtig gut, nach 1h06min war ich aus dem Wasser und machte mich auf den Weg die 180Km auf dem Rad abzuspulen. Ich erinnere mich noch sehr gut an Utes Worte am Tag zuvor: „Lass es langsam angehen, fahre die ersten 20 Km schön ruhig, auch wenn du überholt wirst.“ Dieses nahm ich mir auch zu Herzen und stieg nach 5h33min vom Rad um dann noch einen Marathon zu laufen. Hier merkte ich dann dass es doch Grenzen für meinen Körper gibt, das alles anfängt zu Schmerzen, durch aufmunternde Worte und Anfeuerungen und durch Utes Worte: “ Wenn es nur Schmerzen sind lauf weiter“, schaffte ich es unter meiner Zielzeit von 12 Stunden ins Ziel. Nach 11h32min durfte ich mich endlich „ Ironman“ nennen, es war ein grandioses Erlebnis, wobei ich heute noch eine Gänsehaut bekomme wenn ich an diesen Tag zurückdenke. Danach waren erst einmal ein paar lockere Tage geplant, bevor ich wieder ins Training weitermachte. Nächstes Ziel war wieder ein Olympischer Wettkampf, der Möhneseetriathlon, eine ganz tolle Veranstaltung, mit richtig familiären Charakter. Ich war sehr überrascht dass es dort insgesamt weit über 1000 Starter gab, und es war alles super organisiert. Auch hier war ich mit meiner Leistung zufrieden, nach 2h37 war ich im Ziel. Jetzt gilt es noch die Form für ein paar Tage zu erhalten, denn am Sonntag den 6.9.heißt es für mich Start frei für die Cologne226half 2,5km Swim, 90km Bike, 22km Run. Unter 6 Stunden zubleiben habe ich mir vorgenommen, und,,,,,
Mit einem Lächeln durch das Ziel zu laufen
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 05. Februar 2010 um 09:00 Uhr |